von nächtlicher Schlaflosigkeit und Influenzaviren...

Halli hallo und guten morgen


Es ist nachts um 3.00 Uhr oder spricht man hier bereits von morgens um 3.00 Uhr? Rein theoretisch schon, aber das hört sich nicht so dramatisch an, wie «nachts um so viel und so viel Uhr…» oder?


Einmal mehr kann ich nicht schlafen. Ich schlafe in letzter Zeit generell nicht sehr perfekt. Aber für gewöhnlich schlafe ich nachts wie ein Baby. Am besten schlafe ich an meinen «Auszeit-Wochenenden» welche ich mir einmal im Monat gepflege zu nehmen. Dieses verbringe ich zu 90% auf der Bettmeralp im wunderschönen Wallis und dort schlafe ich unter anderem auch sehr viel und sehr gut. Auch viel Yoga mache ich dort. Spaziergänge und gelegentliche Meditationen. Nach so einem Wochenende komme ich voller Tatendrang, Gelassenheit und vollkommener innerer Ruhe nach Hause. DAS tut gut. Und ich gehe in der Regel allein in so ein Wochenende. Diese Wochenenden sind oft auch sehr produktiv. Bisher immer mit lernen und schreiben an Diplomarbeiten, jetzt mit vielen organisatorischen Dingen und Ideen für meine Selbstständigkeit und das Gesundheitsstudio. Ich entwickle immer wieder neue Ideen zum Wohle meiner Kundinnen und nun habe ich auch begonnen, an einem Buch über Gesundheitsförderung zu schreiben. Solche Wochenenden in regelmässigen Abständen kann ich jedem nur wärmstens empfehlen!


Nun zurück zu meiner spät abendlichen oder früh morgendlichen Aktion hier. Ich fühle mich hundeelend. Es fühlte sich erst nicht an wie eine Erkältung oder Grippe. Wir waren heute Abend Biken, eine easy Strecke an der Aare entlang und dann ein bisschen nach oben am Fusse des Engelberges - der Hausberg von Dulliken – entlang zurück. Es ist ja nicht so, dass ich das erste mal Sport gemacht habe oder das erste mal auf einem Velo sitze… Fahre ich doch täglich mit dem Rennvelo zur Arbeit. Ich fühlte mich auch danach sehr gut.

Und dann ging ich früh zu Bett. 21.00 Uhr. Aber geschlafen habe ich keine Minute.

Mein ganzer Körper hat begonnen zu schmerzen. Jeder einzelne Muskel und dann fing auch noch meine Haut an zu beissen. Himmel wie diese juckt! Bereits gestern und heute war mir tagsdurch gelegentlich übel – was mir die letzten Tage öfters war. Und dann habe ich auch noch eine seltsame Verdauung – die habe ich öfters, aber in den letzten Tagen wieder vermehrt. Und dann heute auch noch solche Nackenschmerzen von Verspannungen… diese habe ich in letzter Zeit auch öfters, inklusiven Schmerzen an der Wirbelsäule.

Und wie man da so Stunden lang wach liegt, weiss dass man gerne schläft und den Schlaf auch gerne braucht, gehen die wirrsten Gedanken durch den Kopf. Der Anfang von Multiple Sklerose, Leukämie, HIV positiv und so weiter und so fort – der Anfang vom Ende – der Anfang vom Weltuntergang. Man setzt sich für gewöhnlich nicht unbedingt sehr detailliert mit solchen Krankheiten auseinander, bis es einen persönlich betrifft – sei dies im näheren Umfeld oder eben uns selbst.

Also mit anderen Worten, ich habe den Teufel so richtig an die Wand gemalt, während meiner Schlaflosigkeit, denn eigentlich sind all diese Krankheiten sehr schwerwiegend und auch gar nicht passend zu meinen Symptomen. Muskelschmerzen, Verspannungen, gestörte Verdauung, Unwohlsein, Schlaflosigkeit und juckende Haut können auch von einer herannahenden Erkältung oder Grippe herkommen.

Doch warum sind wir Menschen dazu bedacht, dann sofort alles super schwarz und super schlecht zu sehen? Klaro, es fühlt sich wirklich richtig schlecht an und vor allem ist es ein psychischer Stress diese Schlaflosigkeit, aber müssen wir dann dabei oder in vielen weiteren Situationen immer vom Schlimmsten ausgehen? Es heisst doch so oft, die Situation akzeptieren lernen?!? Und dennoch ist da innerlich diese Spannung.


Jahrelang ist man gesund und munter, gelegentlich mal eine Erkältung oder auch mal eine Grippe – man glaubt die Symptome zum Start solcher Influenzaviren mittlerweile zu kennen und doch kann es jedes Mal wieder ganz anders beginnen. Ich denke, die cheibe Viren und Bakterien sind da sehr vielseitig begabt einen Menschen zu verkohlen und ihn ins Bett zu stecken. Hinterrücks und ohne Vorwarhnung. Nun meine lieben Influenzaviren…. Im Bett war ich gerade 6h und ihr habt mich nicht schlafen lassen… und gebrauchen kann ich euch zur Zeit schon gar nicht:

Der Fitnessverband steht mit einer Grossinquisition vor der Tür. Die entscheiden dann, ob mein Fitnessstudio und ich eine Krankenkassen Anerkennung verdient haben oder nicht. Und ende September kommt auch noch die MIO mit Stand des Gesundheitsstudios zur Präsentation und Kundenaquise – es ist eigentlich gar rein keine freie Zeit für Euch und Eure Influenzen da. Also macht eine Exfluenza. RAUS aus mir! Und eigentlich war ich bereits kürzlich schon flach. Warum lasst ihr mich nicht einfach in Ruhe, denn schliesslich nehme ich immer brav meine Pilleli in Form von Vitamin C und B komplexen und auch die Fischpilleli nehme ich regelmässig nebst meinem «5-am Tag» Konsum an Gemüse und Früchten. Also was wollt ihr genau von mir? Deswegen weiss ich gar nicht, was ihr jetzt wieder vor habt.

Ich ahne nur, dass es nun doch Zeit wird, mal wieder eine Fachperson aufzusuchen, denn dieses Theater geht nun doch schon den einen oder anderen Monat in dem ich mich nie ganz 100% fühle. Es ist jetzt genug. Zeit Neues kennenzulernen – aber sicher keine Diagnosen wie Multiple Sklerose, Leukämie oder HIV positiv. Die Wand bemalen und alles schwarz sehen überlasse ich euch Influenzas, ich bin für die Gesundheitsförderung und nicht für die Zerschlagung. Also los, raffen wir wie Röcke und tun was. Es kostet nicht viel.

Es ist unser höchstes Gut und nur wenn wir unsere Gesundheit wertschätzen und erkennen, dass wir vieles ändern können, haben wir einen sehr wichtigen Aspekt unseres Lebens gelernt und begriffen. Sich um seine eigene Gesundheit kümmern soll Verantwortung bringen, es soll Erkenntnis und Bewusstsein bewirken!


Also hopp.


Nehmen wir die Verantwortung für uns, unsere Gesundheit und unser volles Leben in unsere eigenen Hände.


Eure schlaflose, aber sich bereits besser fühlende

Cori

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