Die Sache mit den Muskeln

Unsere Muskulatur ist unsere Bewegung. Wie bei der Marionette die Fäden, sind es bei uns die Muskeln, welche durch Kontraktion bewirken, dass wir uns bewegen können. Sie sind allesamt verbunden mit unserem Nervensystem und zum grössten Teil willkürlich "bedienbar". Ausser zum Beispiel dem Herzmuskel. Dieser kontrahiert unwillkürlich. Das heisst, ohne dass wir ihn direkt beeinflussen können und wir müssen auch nicht daran denken, dass er sich zusammenziehen muss und wieder löst. Das wäre ganz schön viel Aufgabe für den Menschen.

Das Herz schlägt ohne unser direktes Zutun.

Nun die Muskulatur:

Sie ist wie ein Gummiband. An den Knochen befestigt über Sehnen und Bänder bewirken sie Bewegungen in unseren Gliedmassen indem sie sich zusammen ziehen bzw. der Antagonist (Gegenmuskel) auseinander gezogen wird.

Sprich, wenn wir unseren Unterarm heben wollen, um die Tasse Kaffee an unseren Mund zu führen, zieht sich der Biceps (Oberarmmuskel vorne) zusammen und der Triceps (Oberarmmuskel hinten) wird in die Länge gezogen. In etwa so passiert das bei all unseren ca. 665 Muskeln.

Nun ist in der heutigen Zeit das Muskelaufbautraining ein Hype. Muskeln haben macht stark, es sieht gut aus und ist auch noch gesund.

Ja!

ABER, Muskeln bedeuten auch Verkürzung, Verspannung, Entzündung, Schmerz.

Ich behaupte 90% der Schmerzen an unserem Körper sind muskulär bedingt.

Viel intensive Muskelaktivität wie zum Beispiel Krafttraining mit Gewichten (in etwa bis zu 120 Kilo) beanspruchen die Muskulatur enorm (wo im Alltag heben wir 120 Kilo?).

Regelmässiges intensives Training lassen unsere Muskeln verkürzen. "Hart wie Stahl" nennen wir solche Muskeln, oder? Und genau das ist der Punkt. Muskeln sind Gewebe und hartes Gewebe tönt das gesund? Verkürzte und verhärtete Muskeln zerren und reissen an den Sehnen und damit an den Knochen und an unserem gesamten Bewegungsapparat.




NEIN, ich möchte hier nicht schlecht reden über Krafttraining oder Muskelaufbau! Ganz im Gegenteil. Aber man soll sich der Möglichkeiten bzw. Folgen klar werden und auch entsprechend präventiv handeln können!

Ich rede hier aus Erfahrung und ich habe nie intensives Bodybuilding betrieben. Es reicht zum Beispiel bereits ein Bodyworkout wie letzten Montag mit dem Stuhl und am anderen Tag tat mir alles weh (bzw. noch am selben Abend!). Nicht Muskelkater, sondern regelrechte Verspannungen, Verkürzungen und Verhärtungen der Muskeln, welche sich schmerzhaft auf meinen Bewegungsapparat ausgewirkt haben.

Nehmen wir zum Beispiel unser Handgelenk. Einige kennen wahrscheinlich das Karpaltunnelsyndrom. Die Sehnen und Muskeln der Hand und Finger sind durch das Karpalband gebündelt durch das Handgelenk gefasst. Diese Sehnen und Muskeln können genauso verhärten und entzünden wie alles andere Gewebe am Körper auch. Durch das Karpalband ist alles enger und gebündelter und es entsteht schneller eine Verklebung, eine Verkürzung oder andere "Gebrechen". Das sogenannte Karpaltunnelsyndrom. Oft schickt einen der Arzt dann in die OP. Doch eigentlich könnte man das Syndrom mit ganz einfachen und regelmässigen Methoden beheben - in den meisten Fällen!

Ich möchte hier keine Schmerzen oder Symptome klein machen, es kann durchaus auch ernsthaftere Auswirkungen haben. Doch ehe ich jeweils zum Arzt renne, versuche ich immer eigene Massnahmen zu tätigen.

In unseren Fällen zur Muskulatur und Sehne bzw. des Bewegungsapparates welcher schmerzt, nützt zumeist das sanfte Bewegen und Dehnen, in Form von Yoga zum Beispiel. Auch in unserem Fall des Karpaltunnelsyndromes hilft es ungemein, ein tägliches 3-5 minütiges Dehnen der Handgelenke zu praktizieren.

Überhaupt, täglich Zeit nehmen für sich (20-30 Minuten) bewirken bereits eine riesen Veränderung. Praktiziere Yoga, mache Stretching-Übungen, Entspanne.

Entspannen kommt übrigens nicht nur vom psychischen "Loslassen der Gedanken" sondern auch vom muskulären. Denn auch Muskeln kann man "loslassen". Bewusst und mental loslsassen.

Oft hilft mir dabei auch die Vorstellung, ich schwebe im Weltall, Schwerelos und leicht, oder wie ein Wal oder Delfin mit viel Leichtigkeit im Meer gleiten. Oder leicht wie eine Feder schwebend auf der Erde. Alles ist möglich und nebst den Dehnübungen hilft uns auch die Vorstellungskraft zum mentalen Training.

Weitere Mittelchen für unsere Muskulatur sind übrigens auch:

Magnesium, heisses Bad, Massagen, gute Öle und Salben (Arnika, Wallwurz), optimale Ernährung reich an Vitaminen und Mineralien, die der Organismus zum Regenerieren und Aufbauen braucht.

Muskeln zu haben, sie auch zu aktivieren und gebrauchen ist des weiteren nichts ungesundes. Im Gegenteil. Die Dinger verbrennen Energie (Kalorien) auch des Nachts wenn Du schläfst. Schliesslich müssen die auch "unterhalten" werden, die kann der Körper nicht vom Stoffwechsel entbehren. Genau wie das Gehirn. Wir sind keine Computer den man ausschaltet und dann brauchen sie keinen Strom mehr. Unser Organismus braucht 24h am Tag Energie und je mehr Muskeln desto mehr Energie wird verbrannt.

Übrigens, kennst Du Muskelkrämpfe nachts im Bett? DAS ist ein perfektes Beispiel. Die Muskeln können verkrampfen - eine totale Überspannung. Die Lösung dabei ist in der Regel Magnesium. 200-300 mg täglich über 2-3 Monate. Bei viel Sport und Bewegung bitte mehr und regelmässig. Ich zum Beispiel als Gesundheitscoa.ch und Bewegungsfanatikerin nehme täglich! Ich habe auch auf magnesiumreiches Wasser umgestellt.

Et voila Du siehst, Deinen Körper gut zu kennen hat einige Vorteile, nicht nur ein schmerzfreies Dasein, sondern auch der Gang zur OP kann Dir erspart werden.

Deswegen bitte bitte bitte, unabhängig von Deiner Lebenssituation mit 7 Kleinkindern, 6 Nebenjobs und 4 kranken Schwiegermüttern, nimm Dir jeden Tag 20-30 Minuten Zeit für DICH. Für Dich ganz alleine in welcher Du in Dich hineinhorchst. Sei das in Form von Meditation, Mentaltraining durchs Weltall schwebend oder Yoga. Es wird Dir gut tun.

Versprochen!

Viel Vergnügen mit Dir selber.

In Liebe und Bewegung.

Deine Cori

Gesundheitscoa.ch

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